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No one shall be subjected to arbitrary interference with his privacy, family, home or correspondence, nor to attacks upon his honour and reputation. Everyone has the right to the protection of the law against such interference or attacks.
(UN Declaration of Human Rights)

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.
(UN Deklaration der Menschenrechte)

Version 11 vom 6. November 2007
Genealogie der Familie Banko: Übersicht

Inhalt

Einleitung

Ich bitte alle, die sich im Rahmen ihrer Familienforschung mit der Familie Banko beschäftigen, mit mir Kontakt aufzunehmen, um Daten auszutauschen. Mein Ziel ist es, einen möglichst vollständigen Stammbaum zu erstellen.

Insbesondere erforsche ich die Vorkommen in Bessarabien, ich bin aber für jeden Hinweis auf weitere Vorkommen dankbar.

Datenbank

Die Personen, die sich in meiner Datenbank befinden, sind im Stammbaum der Familie Banko aufgeführt. Wenn Sie weitere Daten wünschen, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf. Gerne gebe ich Auskunft helfe so gut wie möglich weiter.

In der Datenbank sind zur Zeit folgende Quellen erfaßt; die Nummern sind die Mikrofilmnummern, unter der sie bei der Kirche Jesu Christi archiviert und ausleibar sind.

  • 1198663: Katzbach *oo+ 1821-1840
  • 161713: Kulm Familienbuch, o.J
  • 1766535: Klöstitz +
  • 1766535: Kulm * + 1824-1843
  • 1766535: Tarutino * 1814-1849 (Abschrift)
  • 1766535: Tarutino * 1824-1843
  • 1766536: Kulm * 1843, Leipzig * 1833-1843, Tarutino * 1841-1851, * 1843-1874, + 1846-1851, + 1843-1874
  • 1766537: Kirchspiel Tarutino * 1844-1852, *+ 1850-1857. Enthält u.a. Kulm und Leipzig.
  • 1766564: Tarutino oo 1830-1847, 1855-1864
  • 1766565: Tarutino oo 1848-1855
  • 1768035: Kirchspiel Tarutino, * Kulm 1853-1865
  • 1768035: Kirchspiel Tarutino, * Tarutino 1853-1866
  • 1768264: Beresina Familienbuch 1881-1895
  • 1768287: Kulm * 1848-1863
  • 1768288: Kulm Familienbuch 1861-1880
  • 1768378: Kulm Familienbuch 1939 (Anfang)
  • 1768378: Klöstitz oo 1842-1880 (Bruchstücke)
  • 1768379: Kulm Familienbuch 1939 (Fortsetzung und Ende)
  • 2161882: Kulm * 1919-1940
  • 2161885: Kulm + 1878-1891
  • 2161887: Kulm + 1919-1940
  • 38929: Kirchspiel Tarutino + 1830-1847 (enthält Kulm, Malojaroslawetz II = Alt Postal, Borodino, Leipzig, Beresina)
  • 38929: Tarutino Aufgebote, Verlobte, Getraute 1855-1864
  • Ahnentafel von Daniel Banko * 1864
  • Borodino / Bessarabien, Genealogische Seiten
  • Brief von Elfriede Mebes, Möckern
  • Brief von Lilli Gade geb. Banko, Wriedel
  • E-Mail von Angelika Loos
  • E-Mail von Edith M. Christman, Columbiy Falls, Montana
  • E-Mail von Jan Petrick
  • E-Mail von Marlyn Zimmerman
  • E-Mail von Natalia Zweigert , Meddersheim
  • E-Mail von Sabine Schindler
  • Flegel, Arthur E.: Extended Relationships of the Kulm, Leipzig, Tarutino Communities in Bessarabia, Russia
  • Genealogieseiten von Heidrun Peters
  • Heimatbuch der Gemeinde Kulm, 1968
  • Klöstitz-Homepage von Ingrid Reule
  • Odessa Genealogical Library, verschiedene Dateien
  • Odessa Digital Library - Koblenz Extraction: Annovka-Mannja, Bergdorf, Blumental, Borodino, Dobrudscha, Gnadenfeld, Jargara, Kaschpalat, Kulm, Leipzig, Mannsburg, Maraslienfeld, Neu Arzis, Paruschofka, Romanowo, Tarutino
  • Ortsfamilienbuch Kulm
  • Stammbaum von Manfred Böhm

Herkunft

Die Familie Banko (auch Bankau geschrieben) ist aus Geglenfelde bei Schlochau in Westpreußen über Pabianitz / Polen nach Kulm in Bessarabien ausgewandert. Bei der Volkszählung am 17.5. 1939 war die Familie Bankau noch im Kreis Schlochau ansässig. Geglenfelde war nach Elsenau gepfarrt. Die evangelische Gemeinde Elsenau wurde um 1650 gegründet. Die für Elsenau vorhanden gewesenen Kirchenbücher der Jahre 1691 ff. wurden wahrscheinlich im Verlaufe des 2. Weltkrieges vernichtet.

Wer hat noch alte Auszüge und kann weiterhelfen, Licht ins Dunkel zu bringen?

In Film 71538 (Kreis Schlochau, Hammerstein *, oo, + 1752-1789), in dem neben Geglenfelde auf Loosen zu finden ist, sind leider keine Eintragungen vorhanden, wohl weil es sich um katholische Kirchenbücher handelt.

Auswanderung nach Bessarabien

Mir sind folgende Bankos bekannt, die in Bessarabien eingewandert sind:

Johann Banko * 1777 wird auf dem gleichen Hof wie Christian Banko * 1806 genannt. Ist er der Vater oder der Onkel? Meine Hypothese (die allerdings noch zu beweisen wäre) ist daher:

  • Johann: * um 1755 + 14 Feb 1851 Tarutino ist der der Großvater und (s.u.) verheiratet mit Maria Elisabeth * 1769 in Loosen
  • Johann: * 05 Okt 1777 kann nicht deren Kind sein; vielleicht ein Bruder? Die folgenden sind Kinder oder Anverwandte:
  • Rosine: * Jun 1794
  • Dorothea: * 1797
  • Eva: * 4 Jul 1799 Preußen, Jägersdorf
  • Michael: * 1801
  • Louise: * 1803
  • Maria: * 09 Mai 1804
  • Franz: * um 1805 in Preußen
  • Christian: * 09 Mai 1806
  • Christine: * 1810 Polen, Wiskin
  • Justine: * um 1810 im Königreich Polen

In einer am 3. Februar 1838 gefertigten Liste bemerkte Küster D. Traichel, daß die Geburtsdaten anzugeben nicht möglich war, weil die Kirchenbücher vor 1848 verbrannt seien. Angegeben wurde das Alter der Personen bei der Ortsgründung am 1. September 1815. In eckigen Klammern habe ich das sich daraus ergebende Geburtsjahr ergänzt. In dieser Liste findet sich der Kolonist Johann Banko, 56 [1759], aus Pabianitz / Polen verheiratet mit Maria, 46 [1769] und deren Kinder Dorothea, 18 [1797], Michael, 14 [1801], Luise, 12 [1803], Christian, 9 [1806], Maria, 7 [1808], Wilhelmine, 6 Monate [1814]. Diese Personen sind in der vorherigen Auflistung rot eingetragen. Wie passen nun die übrigen Personen dazu? Wurden sie vergessen? Waren sie 1838 nicht mehr am Leben? Franz findet sich in Tarutino wieder, wird deshalb in der aufzählung fehlen. Vermutlich gehört er auch zu den Kindern von Johann und Maria, denn Maria stirbt in Tarutino, wird also vermutlich dort ihr Altenteil gehabt haben. Justine * um 1810 ist jedoch noch am Leben, ebenso Maria * 1804 und Eva * 1799.

Weitere Vorkommen

Im Buch: Der polnische Adel und die demselben hinzugetretenen ausländischen Adelsfamilien von Emilian von Zernicki-Szegliga, Erster Band, Hamburg, Verlag von Henri Grand, 1900 stehen als Einträge:

Banko: Preußen 1412. Auch Bankau geschrieben. Wohl gleichen Stammes mit den Bankowski. Gehörten als Banckow 1624 zur Ritterbank in Liefland.

Bankowski: Wojew. Leczyca 1436, Lithauen

Bankowski: Galizien, Königr. Polen, Führten um 1825 in Polen den Adelsbeweis

Bankowski: Lithauen 1763, Galizien. Wurden 1782 und 1848 in die Adelsmatr. Von Galizien eingetragen, ein Zweig mit dem Beinamen Zeliszkowicz

Bankowski: Königr. Polen. Erhielten 1836 den Polnischen Adel.

Siebmachers großes und allgemeines Wappenbuch, Band 4, 15. Abtheilung: Der Adel von Ungarn, Nürnberg, Verlag von Bauer und Raspe, 1893 nennt:

Bankó v. Zinna u. Király-Helmecz: Adels- und Wappenbrief von König Rudolf d. d. Prag, 29. Mai 1591 für Michael Bankó v. Zimma u. Király-Helmecz als Haupterwerber u. für dessen Ehefrau Susanna Nathafalussy, für die Tochter beider, Susanna, ferner für die Schwester des Haupterwerbers Barbara Bankó u. für die Vatersgeschwister Stefan, Thomas u. Lukas Bankó, endlich für Stefan u. Paul Bohonicz - (Alle l. Dipl. schon früher adelig) - als Nebenerwerber.

Bankó: Adels- und Wappenbrief v. König Leopold I, d. d. Wien, 15. November 1669 für Andreas Bankó als Haupterwerber u. für seine Ehefrau Katarina Czakó sowie für ihre Söhne: Martin, Valentin u. Georg als Nebenerwerber.

Stefan Villwock vermutet, daß die Bankos von den Bank(e) aus Schlesien abstammen. Dort gab es im späten Mittelalter die Familie Banck I. im Kreis Brieg und Banck II. im Kreis Kreuzburg. Diese beiden Geschlechter sind wohl miteinander verwandt. Detailiert wird über diese Familien auf seiner Homepage berichtet.

Im 17. Jahrhundert erscheint in Schweden das Geschlecht der Banckow. Vermutlich ist es im16 Jahrhundert (oder früher) aus Mecklenburg / Pommern nach Schweden eingewandert.

Preußische Kontributionskataster

Nach der Besitzergreifung Westpeußens und des Netzedistrikts durch Preußen während der ersten Polnischen Teilung im Jahre 1772, wurde der Geheime Finanzrat Rembert Roden von Friedrich dem Großen damit beauftragt, eine Landesaufnahme dieser Gebiete vorzubereiten. Die Landesaufnahme sollte die Grundlagen liefern, die notwendig waren, um das preußische Steuersystem in den neuen Gebieten einzuführen. In den Jahren 1772/73 waren drei Kommissionen mit etwa 60 Beamten und 40 Feldmessern mit dieser Arbeit beschäftigt. Für jeden Ort wurde ein Kataster angelegt, der bis zu 91 Einzelpunkte umfassen konnte. Der Kataster erfaßte nicht jeden einzelnen Bewohner mit Namen, sondern nur die Familienvorstände.

Im Netzedistrikt wird 1772 aufgeführt: Bankau in Lischkowa / Grabionne.

Im Westpreußischen Kontributionskataster von 1772/73 wird aufgeführt: Adam Bankau in Salesch / Schwetz.

In Südpreußen wird im Oktober 1793 aufgeführt: Frantz Bankow in Kaszkowo / Posen / Szremschen / Strelikeschen

Tote Punkte

Wer kann weitere Angaben machen zu folgenden Personen:

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