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(UN Declaration of Human Rights)

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.
(UN Deklaration der Menschenrechte)

Version 1 vom 3. August 2007
Herkunft der bessarabischen Familien: Die Geschichte Preußens

Inhalt

Einleitung

Im folgenden werden Kartenausschnitte und Erklärungen wiedergegeben aus dem Atlas zur Geschichte des Preußischen Staates. (1)

König Friedrich II. (der Grosse), 1740-1786.

1741. Geheimer Vertrag mit Frankreich, Spanien, Bayern und Sachsen zu Nymphenburg. Gegen Zusicherung Schlesiens, Verzichtleistung auf Jülich, Berg und Ravenstein.

1742. Erster schlesischer Krieg. Friede von Breslau. Oesterreich tritt ab: Ober- und Nieder-Schlesien, Distrikt von Katscher, Grafschaft Glatz. Verzichtsleistung der Königin von Böhmen auf alle Lehnsrechte über Krossen, Kottbus, Peitz, Teupitz, Beeskow, Storkow, Zossen und Herrschaft Schwiebus. Grafschaft Limburg und Herrschaft Speckfeld an den Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich von Ansbach als Afterlehn überlassen.

1744. Ostfriesland nebst dem Harlingerlande, auf Grund der Anwartschaft von 1694 bei dem Erlöschen des einheimischen Fürstenhauses der Cirksena in Besitz genommen.

1744-1755. Zweiter schlesischer Krieg (Friede zu Dresden) und

1756-1763. Siebenjähriger Krieg um den Besitz Schlesiens.

1763. Friede von Hubertusburg. Bestätigung des preussischen Besitzstandes. Preussen tritt in die Reihe der Europäischen Großmächte.

1772. Erste Teilung Polens. Westpreussen samt dem Ermelande, dem Kulmerlande und Stadt Elbing mit ihrem Gebiet, Grosspolen bis zur Netze, in Besitz genommen. Die Anwartschaft Polens auf Preussen und die polnische Lehnshoheit über die Herrschaften Lauenburg und Bütow, sowie das Recht zur Wiedereinlösung der Starostei Draheim werden beseitigt. Der Titel "König in Preussen" wird in den "König von Preussen" umgewandelt.

1776. Grenzvergleich mit Warschau. Einige links von der Netze liegende Teile der Woywodschaften Posen, Gnesen und Inowraclaw werden mit den am rechten Ufer liegenden, bereits preussischen, vereinigt. Bildung des Netze-Distrikts.

1780. Distrikte Mansfeld und Schraplau der Grafschaft Mansfeld als magdeburgische Lehnsanteile eingezogen.

König Friedrich Wilhelm II., 1786-1797.

1791. Staatsvertrag mit dem letzten Fürsten der fränkischen Linien, Christian Friedrich Karl Alexander, wegen Uebergabe der Fürstentümer Ansbach und Bayreuth an Preussen; Besitzergreifung 1792.

1793. Zweite Teilung Polens. Danzig und Thorn werden Westpreussen einverleibt. Die Reste der Woywodschaften Posen, Gnesen und Inowraclaw, die Woywodschaften Kalisch, Sieradien, Lenczicz, Brecz, das Land Wielun, Teile der Woywodschaften Rawa, die Woywodschaft Plock, sowie der Bezirk Czenstochau als "Südpreussen" mit der Monarchie vereinigt. Herrschaften Tauroggen und Serrey an Polen abgetreten.

1795. Dritte Teilung Polens. Warschau mit einem Landstrich zwischen Weichsel und Bug, die Reste der Woywodschaften Rawa, Masovien rechts vom Bug und die littauischen Woywodschaften Troki und Samogitien, sowie das Herzogtum Severien kommen als "Neu-Ostpreussen" und "Neu-Schlesien" an den Staat. Serrey fällt wieder an Preussen zurück.

1792-1795. Krieg gegen Frankreich. Baseler Friede: Preussen giebt das linke Rheinufer auf und sichert sich für seine dortigen Besitzungen anderweitige Entschädigungen in Deutschland bei dem bevorstehenden allgemeinen Frieden.

König Friedrich Wilhelm III. a) Zeit vom Regierungsantritt bis zum Tilsiter Frieden, 1797-1807.

1802. Preussen nimmt als Entschädigung für das Herzogtum Geldern und den links des Rheins gelegenen Teil des Herzogtums Kleve, sowie für das Fürstentum Mörs in Besitz: die Bistümer Hildesheim und Paderborn, das Gebiet von Erfurt nebst Untergleichen, das Eichsfeld und den mainzischen Anteil an Treffurt und Dorla, die Abteien: Herford, Quedlinburg, Elten, Essen, Werden und Kappenberg, die Reichsstädte: Mühlhausen, Nordhausen und Goslar, die Stadt Münster und den westlichen Teil des Bistums Münster.

1803. Der Reichsdeputationsrezess bestätigt diese Erwerbungen.

1805. 15. Decbr. Vorläufiges Abkommen zwischen Preussen und Frankreich zu Schönbrunn bei Wien und darauf

1806. 15. Februar. Vertragsabschluß zu Paris. Preussen tritt den Rest des Herzogtums Kleve, sowie die Fürstentümer Ansbach und Neufchâtel an Frankreich ab und erhält dafür den Kurstaat Hannover und Lauenburg.

König Friedrich Wilhelm III. b) vom Tilsiter Frieden bis zu den Freiheitskriegen, 1807-1815.

1807. 28. Januar. Friede mit England zu Memel: Preussen leistet Verzicht auf den Kurstaat Hannover.

1806-1807. Unglücklicher Krieg gegen Frankreich.

1807. 9. Juli. Frieden zu Tilsit: Preussen verliert 1) alle seine Besitzungen zwischen Rhein und Elbe, 2) zwischen Elbe und Oder: die Herrschaften Kottbus und Peitz, 3) jenseits der Oder: Ganz Südpreussen mit Thorn, ganz Neuostpreussen, den südlichen und grösseren Teil des Netzedistrikts, das Kulmerland (Kreise Kulm und Michelau) mit Ausnahme der Festung Graudenz, 4) Stadt und Gebiet Danzig.

1807. 10. November. Grenzvergleich zu Elbing: Neu-Schlesien kommt an das neu gebildete Grossherzogtum Warschau, welches der König von Sachsen erhält.

1813-1815. Freiheitskriege.

1813. Blücher nimmt den Kottbusser Kreis wieder für den König von Preussen in Besitz.

1814. 30. Mai. Erster Pariser Friede. Neufchâtel fällt an Preussen zurück; Frankreich wird auf seine Grenzen vom 1. Januar 1792 verwiesen und für Preussen werden insbesondere die Friedensschlüsse von Basel und Tilsit für ungültig erklärt.

König Friedrich Wilhelm III. c) Zeit nach den Freiheitskriegen, 1815-1840. König Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861.

1815. 9. Juni. Wiener Kongress. Von den 1807 abgegebenen polnischen Landen erhält Preussen durch den Vertrag mit Russland vom 3. Mai zurück: nächst der Stadt Danzig mit ihrem Gebiet, den Kreisen Michelau und Kulm, der Stadt Thorn und dem Hauptteilde des Netzedistrikts, den westlichen Teil von Südpreussen oder die ehemaligen preussischen Kreise Posen, Gnesen, Bomst, Fraustadt, Kosten, Wongrowic, Kröben, Krotoschin, Meseritz, Obornik, Schrimm und Schroda, nebst Teilen von Schildberg, Adelnau, Peisern und Powiedz.

Diese Kreise werden mit dem erwähnten Hauptteile des Netzedistrikts Grossherzogtum (Provinz) Posen zusammengefaßt. ... [Die Abschnitte zu den übrigen Gebieten sind hier aufgrund ihrer Länge nicht übernommen,] ... [ebenso fehlen die Angaben für die folgenden Jahre bis 1858, da sie für den östlichen Teils Preußens uninteressant sind].

Fußnoten

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